Kinokarten zur gewinnen
Ein Hörsaal wird zum Lichtspielhaus
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Nina (links) und Saskia (rechts) freuen sich auf das Programm in diesem Semester: Neben Filmen wie „Phantastische Tierwesen 2“ werden auch Klassiker gezeigt. Bild: mag
Nina (links) und Saskia (rechts) freuen sich auf das Programm in diesem Semester: Neben Filmen wie „Phantastische Tierwesen 2“ werden auch Klassiker gezeigt.

Kino. Als einer der ältesten studentischen Filmclubs Deutschlands bietet der Studienkreis Film (SKF) an der RUB ein buntes Kinoprogramm aus alten und neuen Filmen mit erschwinglichen Eintrittspreisen. Außerdem kann jede*r mitmachen.

Film im Kino verpasst oder der Besuch war Euch einfach zu teuer? Mal wieder einen alten Film schauen, den es nicht bei Netflix oder Co. gibt? Die Lösung ist der Studienkreis Film (SKF). Seit 1966 laufen hier jedes Semester circa 17 alte und neue Filme auf der Leinwand
im HZO 20. Betrieben wird dieses Kino der etwas anderen Art von Studierenden. Saskia ist seit einem Jahr Geschäftsführerin und Nina seit einem halben. Beide stehen hinter diesem besonderen Angebot. „Ich finde es schön, dass die Uni so ein Angebot hat. Die Preise sind günstig, man kommt hier gut hin, sieht spannende Filme, die sowohl alt als auch neu sein können“, meint Nina, die Kunstgeschichte und Religionswissenschaft studiert.

Mitmachen lohnt sich

Die Filmvorschläge kommen von den Mitgliedern des SKF. Bei der
Programmauswahl wird zusammen abgestimmt, welche Filme gezeigt werden. Zwischen Filmstart in den normalen Kinos und der Vorführung im HZO liegen etwa drei Monate. Neben den Titelvorschlägen gibt es viele weitere Möglichkeiten, beim SKF mitzumachen. Zum einen kann man Mitglied werden. „Die Mitglieder helfen bei den Veranstaltungen. Das ist aber freiwillig. Sie bauen mit auf, sitzen an der Kasse und bringen bei den Mitgliederversammlungen neue Ideen und Filmvorschläge ein“, erklärt Saskia. Auch Studierende, die einen Kurzfilm gedreht haben, können diesen vor dem Hauptfilm zeigen. Dieser kann bis zu zehn Minuten lang sein. Außerdem kann man sich ein Praktikum beim SKF, in dem man einen Einblick in den Ablauf und die Aufgabe eines Kinos bekommt, im Optionalbereich anrechnen lassen. Bei Interesse an einen der Möglichkeiten kann man sich einfach unter skf@rub.de melden oder nach einer Filmvorstellung an einem
Mitarbeitenden wenden.

Kooperationen bringen Vielfalt

Jedes Semester gibt es Kooperationen mit verschiedenen Institutionen. „Ich mag die Kooperationen sehr gerne. Im nächsten Semester haben wir eine Kooperation mit UNICEF. Zusammen zeigen wir am
6. November den Film ‚Wüstenblume‘ mit einer anschließenden Podiumsdiskussion. Der Eintritt wird an Unicef gespendet“, erzählt Nina. Ein Halloween- und Weihnachtsspecial, bei den unter anderen „Kevin – Allein zu Haus“ gezeigt wird, darf natürlich nicht fehlen. Das Besondere am SKF ist auch, dass die Filme einmal donnerstags auf Deutsch gezeigt werden und darauf den Dienstag in der Originalversion mit deutschen Untertiteln. Dieses Angebot wird von den Besucher*innen freudig angenommen. Der erste Film im Wintersemester 2018/19 am 16. Oktober ist der spanische Film „Abre Los Ojos“ (dt. „Öffne die Augen“) mit deutschen Untertiteln. Der erste große Blockbuster ist dann „Deadpool 2“ am 18. Oktober. Der Eintritt soll mit 2,50 Euro pro Film auch für Studierende erschwinglich sein. Beim ersten Besuch im Semester muss man noch die SKF-Mitgliedskarte für 1,50 Euro erwerben, die dann jedoch für das gesamte Semester gültig 

:Maike Grabow

Habt Ihr für den SKF einen Vorschlag, welcher Film im nächsten Semester gezeigt werden soll? Schreibt bis zum 25. Oktober eine Mail an
redaktion@bszonline.de und gewinnt 3x2 Kinokarten plus SKF-Mitgliedskarten.

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