St.-Knut-Tag
DIËS UND DAS: 13. Januar

Knut? Ist das nicht das, wo sie bei IKEA die Weihnachtsbäume aus dem Fenster schmeißen?“ Fast richtig – tatsächlich nahm der schwedische Möbelkonzern einen skandinavischen Feiertag als Anlass seiner Werbekampagne: Der St.-Knut-Tag markiert in Schweden, Norwegen und Finnland das Ende der Weihnachtszeit, die dort 20 Tage dauert statt wie in großen Teilen des Christentums „nur“ 13.

Benannt nach dem Heiligen Knut IV, König von Dänemark (warum, weiß niemand so ganz genau, auch wenn es genug Spekulationen gibt), wird der Tag kurioserweise im Heimatland des Namensgebers nicht gefeiert. Im restlichen Skandinavien fliegen am 13. Januar vielleicht nicht unbedingt die Weihnachtsbäume aus dem Fenster, Traditionen und Rituale, die das Ende der Weihnachtszeit symbolisieren, gibt es aber viele. So werden in Schweden im Rahmen des „julgransplundring“ (Weihnachtsbaumplünderung, auch: Knuts Fest) die Bäume von (bevorzugt essbarem) Schmuck befreit, sowie ausgiebig gesungen und getanzt.  

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