Gar nicht so vergangene Zeiten
Das Ruhrgebiet denkt zurück
Bild:hakl
Überdimensionaler Stolperstein: Bochum erinnert an die Leistungen und Schicksale jüdischer Sportler:innen.

Ausstellungen. In Bochum und Essen sind zurzeit verschiedene Ausstellungen zu sehen, die auf unterschiedliche Weise Einblicke in die regionale Vergangenheit geben.

In der Zeche Zollverein in Essen und im Bochumer Stadtarchiv wird, für Studierende auch umsonst, die Vergangenheit des Ruhrgebiets im 20. Jahrhundert beleuchtet. Während bei der Ausstellung „100 Jahre Ruhrgebiet“ durch eine eher nostalgische Brille geschaut wird, die breit gefächerte Zahlen und Fakten über die Errungenschaften des Potts sieht, bleibt man hier politisch leider zu flach. 

Dafür werden die Auswirkungen der NS-Zeit auf die Stadt Bochum umso mehr in „Unsere Heimat, unsere Liebe…“ im hiesigen Stadtarchiv veranschaulicht. Mit direktem Bezug zur Gegenwart werden hier das Aufkeimen und die Machtübernahme der Nazis erläutert, um zu erinnern und gegen die heutige Rechte wieder mehr zu sensibilisieren. In Bochum selbst wird man nun auch häufig auf die Ebenbilder verfolgter jüdischer Sportler:innen und ihre Geschichten treffen. Mehr dazu in dieser Ausgabe.

 

:Die Redaktion

 

 

 

 

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