Kulturquartier in Bochum
Das Beste wo gibt!
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Wer braucht schon Netflix? Nicht nur RedakteurInnen erfreuen sich an dem abwechslungsreichen Programm der Schauspielhaus-Saison.  Foto: tom
Wer braucht schon Netflix? Nicht nur RedakteurInnen erfreuen sich an dem abwechslungsreichen Programm der Schauspielhaus-Saison.

Mein Bochum. Kunst-Tempel und Cafés mit Charme: Willkommen im einzig wahren Ehrenfeld (Bochum, nicht Köln)!

Es war einmal ganz viel Wald: Aus der „Kleinen Tocke“, wie im 19. Jahrhundert eine Ansammlung von Häusern inmitten eines Waldstücks im Süden Bochums liebevoll genannt wurde, entwickelte sich das heutzutage quirlige Ehrenfeld. Alles, was das studentische und junge Herz begehrt, findet sich hier in direkter Fuß- und Fahrraddistanz. Die Bochumer Innenstadt ist einen Katzensprung entfernt. Unweit der Königs-

allee finden sich mehrere Cafés zum Gespräch mit den NachbarInnen über Stadt und Leute: vom „Jago“ über das „Café Safran“, die Kulteisdiele „I AM LOVE“ bis hin zum „Fräulein Coffea“. Auch Kultur wird großgeschrieben: Neben dem schlagenden Herzen der Stadt, dem Schauspielhaus, ist auch die Schauspielabteilung der Folkwang Universität der Künste im Viertel vertreten. 

Das Ehrenfeld bietet die perfekte Mischung aus Partytrubel und Entspannung. Denn: Vom einstigen Wald ist der Rechener Park übrig, wo man der Stadt entkommen kann. Für Aichard Hoffmann vom Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e. V. „Eigenschaften, die gemeinsam eher selten auftreten.“

Kein Wunder also, dass das Ehrenfeld bereits den Titel als Top-Viertel des Ruhrgebiets (PRINZ 2010) in der Tasche hat – und es immer noch ist! So lässt sich der Titel von Dendemanns „Beste wo gibt“ auch lässig aufs Ehrenfeld übertragen.

:Andrea Lorenz

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