Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“
Auch StuPa sagt: „No Pasaran“
Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.
 
Mit großer Mehrheit wurde der Antrag der Oppositionslisten GRAS, RCDS und Julis angenommen. Das StuPa der RUB wird damit im Rahmen der antirassistischen Inititative RUB bekennt Farbe die Proteste gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (tddz) unterstützen. Angeführt vom StuPa-Sprecher und der AStA-Vorsitzenden soll sich zudem eine Delegation des Studierendenparlaments an den Gegenaktivitäten am 4. Juni beteiligen. 
Begrüßt wurde der Antrag auch von den AStA-Listen: „Nach den letzten Wahlen ist es auch sinnvoll, als StuPa ein Zeichen zu setzen“, sagte etwa Simon Gutleben von den Jusos mit Blick auf den aktuellen Rechtsruck, von dem bei den jüngsten Landtagswahlen die AfD profitierte.

Breiter Widerstand

Zum „Tag der deutschen Zukunft“ ruft die faschistische Partei Die Rechte um den Dortmunder Ratsherren und RUB-Studenten Michael Brück auf. Der deutschlandweit größte Naziaufmarsch soll dieses Jahr durch die multikulturelle Dortmunder Nordstadt ziehen. Erwartet werden auch AnhängerInnen weiterer faschistischer Gruppen und Spektren.
Die Mobilisierung der vor allem vom Blockadebündnis BlockaDO initiierten Gegenproteste laufen bereits auf Hochtouren: „BlockaDO ist es gelungen, einen breiten Widerstand gegen diesen Naziaufmarsch zu organisieren“, so Pressesprecherin Iris Bernert-Leushacke. Diesem Widerstand wollen sich im Sommer auch die VertreterInnen des StuPa anschließen.
 
:Benjamin Trilling