Blue Square

Shakespeares Zeitlosigkeit wird ständig betont. Doch wieso ist das eigentlich so? Die Sprache der Texte ist reich an Metaphern und komplizierter Sprache und die dargestellten Gesellschaften und Figuren sind entsprechend in der heutigen Zeit nicht immer leicht zu finden. Warum es trotzdem zutrifft, erläutert Prof. Roland Weidle vom Englischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum am Beispiel von Romeo und Julia, welches auch heute noch viele junge Menschen begeistert.

Der derzeit stattfindende Rechtsruck bedeutet auch, dass Bildung in Schulen und Universitäten zunehmend von der rechten Seite torpediert wird. Grund dafür sind zum Beispiel konstruierte Vorwürfe der AfD gegen eine vermeintliche Neutralitätspflicht. Um einer Diskursverschiebung entgegenzuwirken und demokratische Werte deutlich zu verteidigen, lädt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) und die Fakultät für Sozialwissenschaften der RUB zur Podiumsdiskussion „Bildung offensiv demokratisch gestalten – Antworten auf den Versuch einer bildungspolitischen Einflussnahme von rechts“ ein.

Start ins Wochenende mit „Werkstattgesprächen über das Geschriebene“ im Bochumer Blue Square. Mit Fragen wie: „Wer bin ich, wann und wo?“ beschäftigen sich am Freitag RUB Prof. Ralph Köhnen und der Autor und Herausgeber Artur Nickel innerhalb eines Vortrags der bobiennale für die Ruhrliteraten im Quadrat. Bei dem Vortrag gibt es auch Tipps für alle Schreibenden. Sei es für den Umgang mit Schreibblockaden, das Finden von Ideen für Euren Roman oder einfach nur dafür, ein Bewusstsein zu entwickeln, wann wir am besten, schönsten oder am ehrlichsten schreiben.

Ein Vortrag über Transhumanistische Visionen der Menschmaschine unter der Prämisse „Mich halten keine Fäden fest“ findet am kommenden Dienstag im Blue Square in Bochum statt. Referent Dr. Kevin Liggieri von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich beschäftigt sich mit diesen Fäden und fragt sich, wann und ob wir diese vielleicht verlieren, was uns noch sichert und hält, während auf historische und gegenwärtige Debatten eingegangen wird.
 

Typisch Karma“ ist ein geläufiger Satz. Im Duden wird Karma als „die Form der Wiedergeburt eines Menschen bestimmendes Handeln beziehungsweise das durch früheres Handeln bedingte gegenwärtige Schicksal“ bezeichnet. Der Tibetologe Dr. Jan-Ulrich Sobisch geht diesem Wort in seinem Vortrag „Karma in aller Munde“ auf den Grund.

Referent Dr. Philipp Weber vom Germanistischen Institut lädt am Montag, den 15. April zum Vortrag in den Blue Square ein. Der Referent möchte in Friedrich Schillers Denken über Schönheit einführen und die wesentlichen Elemente seiner Philosophie aufzeigen. Außerdem soll eine Diskussion über die Aktualität seiner Gedanken angeregt werden.

Auch wenn der Bergbau in Bochum bereits vor über 40 Jahren eingestellt wurde, ist die Geschichte der Zechen-Stadt weiterhin sichtbar. Denn neben Museen tragen auch Arbeiter*innensiedlungen oder Bergbau-Wanderwege Zeugnis der Vergangenheit.

Die Zahl der Todesopfer durch rechte Gewalt ist schwierig zu fassen. Nicht alle Fälle sind in den polizeilichen Akten als politisch motiviert dokumentiert. Wie die Fehler der vergangenen Jahre aufgedeckt werden können, diskutieren Forscher*innen bei der Veranstaltung „Verzerrte Wahrnehmung? – Todesopfer rechter Gewalt in NRW“, die unter anderem vom Lehrstuhl für Kriminologie der RUB organisiert wurde. Es nehmen Prof. Tobias Singelnstein, Dr. Michael Kohlstruck, Prof. Christoph Kopke, Hendrik Puls und Ceren Türkmen teil. Heike Kleffner übernimmt die Moderation.
 

Er ist der wichtigste Physiker der Moderne, dessen Namen jede*r von der Kindheit kennt. Doch was steckt eigentlich hinter den bedeutenden Erkenntnissen von E=mc², seinem Gesetz des lichtelektrischen Effekts oder der stimulierten Emission?

Die vom Syrien-Krieg geflüchtete Physiotherapeutin und Autorin Nahed Al Essa wirft bei ,,Schulterblicke“ einen Blick zurück. Neben ihrem ersten – auf Arabisch veröffentlichten – Roman verfasste sie auch Gedichte und Kurzgeschichten auf Deutsch. Diese hat sie bereits auf mehreren Bochumer Bühnen vorgetragen.

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