Theater
Premiere von Strindbergs „Traumspiel“ im Rottstr5-Theater
Den Blick gebannt auf die eine Tür: Premiere von Strindbergs „Traumspiel“ an der Rottstr5. Foto: Michalak, r5theater

Unglück im Paradies: Auf der Suche nach dem Weltenrätsel in August Strindbergs „Traumspiel“ an der Rottstraße und die Frage: Was verbirgt sich hinter der Tür? Eine Kooperation mit Studierenden der Folkwang-Universität der Künste, die mit der alten Frage nach Glück und Unglück der menschlichen Existenz den Zeitnerv trifft.

Theater Unten ganz oben: Junges Schauspielhaus brilliert mit Bühnenfassung von Høeg-Roman
Verzweifelte Leidenschaft: Für den Hauch einer Ewigkeit können Peter (Damir Avdic) und Katarina (Jessica Maria Garbe) dem Internatsknast entfliehen. Foto: Diana Küster

Ein sehr berührender Theaterabend: Nach einer fulminanten Premiere der Bühnenfassung von Peter Høegs „Plan von der Abschaffung des Dunkels“ (Regie: Martina van Boxen) vor ausverkauftem Haus war auch die zweite Vorstellung des Jungen Schauspielhauses im vollbesetzten Theater Unten ein phantastischer Erfolg. Die :bsz-Empfehlung: Unbedingt hingehen!

Karin Freymeyer präsentiert: „Warten aufs Ende“
Verzweiflung pur: Komparatistik-Studentin Felicitas probt den Ausnahme­­zustand. - Foto: kac

Wie reagierst Du, wenn Du in einem Raum gefangen bist und warten musst – zum Beispiel nach einer Naturkatastrophe? Diese Frage stellte die Leiterin der RUB-Studiobühne, Karin Freymeyer, ihrem Ensemble. Daraufhin schrieben Studierende aller Fachrichtungen Texte, die nun in dem Stück „Warten aufs Ende“ auf die Bühne gebracht werden.

Von Euch, für Euch: Das Stück „gefangen“ von der Theatergruppe „Bühnendynamik“
Aufgerissene Augen: Ist Sophie in Gefahr oder ist sie verrückt? Foto: mar

Nachdem die erste Uni-Woche des neuen Jahres rum ist, kommt die Zeit für etwas Kultur: Im Musischen Zentrum der RUB wird in den kommenden Tagen das Stück „gefangen“ aufgeführt. Die :bsz hat bei der studentischen Theatergruppe „Bühnendynamik“ nachgefragt, worauf Ihr Euch freuen dürft.

Zehn Tage Off-Theaterszene in Dortmund: Das Festival Favoriten 2014
Du musst Dein Zivilisationsproblem lösen. Foto. bent

Experimentell und heterogen: Jeden zweiten Herbst ist Dortmund Schauplatz des Favoriten-Festivals. Auch in diesem Jahr lotete die freie Kunstszene vom 25. Oktober bis zum 1. November im Museum am Ostwall (MAO) mit Klang- und Videoinstallationen, Tanz, Performance oder Hörspielen nicht nur die Möglichkeiten der Kunst aus, sondern fragte auch nach der Erfahrung des alltäglichen Raums: Als Happening, als Stadtrundgang oder als Lauschangriff. Den zivilisatorischen Raum stellte dagegen die Theatergruppe subbotnik ganz in Frage: Ihr Stück „Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ begeisterte das Publikum im Dortmunder Schauspielhaus.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil V: Studiobühne im Wintersemester: Ibsens „Gespenster“, „Das Experiment“ und andere Highlights
Gespenster: Letzte Vorbereitungen zur Generalprobe. Foto: bent

Rebellische Zwischentöne und das Böse im Menschen: Das Programm der Studiobühne wartet im Wintersemester mit Highlights wie Ibsens „Gespenster“ oder „Das Experiment“ auf. Die :bsz war bei den Proben zum Ibsen-Stück dabei und sprach mit den Leuten von der Studiobühne über das Eröffnungsstück und das neue Bühnenprogramm.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil IV: Lernen durch Erfahrung – im Schauspiel: Dies vermittelt das TheaterTotal
Lernen durch Schauspiel vermittelt TheaterTotal. Bild: TheaterTotal

Hier wird Mut und Vertrauen fürs Leben weitergegeben: Genau das macht das Projekt TheaterTotal unter der Leitung von Regisseurin und Schauspielpädagogin Barbara Wollrath-Kramer schon seit 18 Jahren aus. Vor allem junge Menschen erhalten die Möglichkeit, mit Bühnen- und Schauspielkunst fürs Leben zu lernen. Jetzt wird mit der Werkschau „Raum für Zukunft“ am 11. und 12. Oktober die neue Bühne an der Königsallee eröffnet.

DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil III: Saisonstart im Schauspielhaus mit Handke-Stück, Delikatessen und einer Almodóvar-Adaption
Bühne frei! Geschäftsführender Dramaturg Olaf Kröck unterhielt sich mit der :bsz über den neuen Spielplan. Foto: bent

Glücksstau und Filmadaptionen: Mit zwei Premierenwochenenden lud das Bochumer Schauspielhaus zur neuen Theatersaison ein. Nach dem Handke-Werk „Die Unvernüftigen sterben aus“ und einer Aufführung von Tschechows „Onkel Wanja“, feierten nun auch die Filmadaptionen „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ und „Delikatessen“ Premiere. Olaf Kröck, geschäftsführender Dramaturg, verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das auch Studierende anlocken wird.

Die neuen Spielpläne an den Bochumer Bühnen: „Orest“ am Prinz-Regent-Theater
Start in die neue Spielzeit: Das Ensemble ist bereit für die „Orest“-Aufführung. Foto: bent

Mit John von Düffels Bearbeitung des antiken Stoffes Orest startet das Prinz-Regent-Theater in die neue Spielzeit. Die private Bühne, die unter anderem für Stücke und Uraufführungen junger AutorInnen steht, nimmt diesmal wieder viele klassische Werke mit ins Programm. Genau das ist aber auch ein Problem, wie Theaterleiterin und Regisseurin Sibylle Broll-Pape sagt: Das Schauspielhaus kupfere ab.

Ihr habt die Qual der Wahl und zu wenig Zeit – Bochum hat Euch viel zu bieten
Deutsch-polnisches Improvisationstheater: Nur eins von vielen Projekten an der Uni. Foto alx/kac

Bochum, eine Geisterstadt in grau, aus Stahl, Beton und Glas? Nein! Denn wer nur das sieht, erkennt nicht die Möglichkeiten, die sich Euch bieten. Allein in der Umgebung der Uni findet Ihr schon ein großes und breites Angebot an Möglichkeiten für die Freizeit, aber auch während des Studiums gibt es einiges, um Euch auszutoben und Neues kennenzulernen.

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