Frau
Die Aufregung ist verständlich

Glosse. Die neue Edeka-Werbung spielt mit dem Bild des unfähigen Vaters – und was machen die Männer? Sind mal gar nicht väterlich!

Gendergerechte Sprache an der RUB und wo sie noch Lücken aufweist
Foto: ken

„Gendern? Das ist doch der Blödsinn, bei dem man an alles ein ‚Innen‘ dranhängt, um Frauen nicht zu benachteiligen, oder?“ Das hast auch Du schon mal gehört oder sogar selbst gedacht. Hier an der Uni wirst Du bemerken, dass viel Wert auf geschlechtergerechte Sprache gelegt wird. Besonders schriftlich wird es Dir häufig begegnen, womöglich aber auch im gesprochenen Wort.

Kommentar: Wissenschaft, Forschung, Lehre und Genderwahn mit Apostrophen und Unterstrichen
Eine haarige Angelegenheit, dieses Gendern: Doch eigentlich sind wir doch alle Menschen. Foto: ken

Für die Gleichberechtigung in der deutschen Sprache und um die Frau endlich auf die Bühne der Linguistik zu heben, erschienen 1980 die „Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs“,  eine feministische Sprachkritik gegen die vorherrschende „Maskulinguistik“. Heutzutage haben deutsche Unis die mit modernen Gender-Mainstream gefütterten TeenagerInnen am Kragen, die ihre Umwelt nur noch mit weiblichen Endungen, Unterstrichen, Sternchen, Apostrophen und sonstigen Anhängseln kategorisieren und ansprechen können. Aber muss die Sprache wirklich so künstlich verformt werden, um auch den besondersten Studi zu erreichen?