Film
Filmrezension zu "Der junge Karl Marx" (2017)
Premiere bei der Berlinale: "Der junge Karl Marx" setzt im Jahr 1843 an und erzählt die Geschichte der entstehenden Freundschaft von Marx und Engels.

Film: Konventioneller Kostümschinken: „Der junge Karl Marx“ mit August Diehl in der Hauptrolle zeigt die frühen Jahre des Revolutionärs als konservatives Biopic

Tschechiens bester Film im endstation.kino
Teil des Kulturguts: 50 Jahre nach der Erstaufführung kehrt Marketa Lazarová zurück. Bild: BILDSTÖRUNG

Kino: Erstmals wurde am 11. Januar „Marketa Lazarová“ im endstation.kino im Rahmen der Filmreihe Déjà-Vu gezeigt. 

Bedingungslos – das inklusive Filmfestival im Haus der Begegnung und endstation.kino
Das Leben trotz Behinderungen meistern: Das zeigt auch der Film „Die Blindgänger“. Fotos: mfa-Film

endstation.kino und das Haus der Begegnung zeigen vom 9. bis zum 14. November fünf Filme über die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen. Für die VeranstalterInnen war es allerdings schwierig, überhaupt barrierefreie Filme zu finden.

„Blut muss fließen“: Antifaschistischer Regisseur im KuCaf
Volksverhetzung im Rechtsrock: Filmfaktum deckt im Film Fatales auf. Screenshot: kac; Quelle: Youtube

In „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ hat Regisseur Peter Ohlendorf die Resultate eines verdeckten Journalisten, der sich in die Naziszene eingeschleust hat, zusammengefasst. Am 19. April stellte er seinen Film mit anschließendem Publikumsgespräch im KulturCafé  vor.

 
Ab 20. August im Kino: Das Endzeitdrama „California City“
In der Depression hat die Einsamkeit Konjunktur: So erlebt die Hauptfigur in Bastian Günthers Film „California City“ die Zeit nach dem Immobilien-Crash. Foto: Bastian Günther / INDI FILM

Lost in Capitalism: Bastian Günthers Endzeit-Elegie ist eine Dystopie des Immobilienbooms, die den Zusammenbruch des Systems als seelische Post-Apokalypse seines Helden inszeniert.

In Zeiten von Tröglitz, Pegida & Co.: Junge FilmemacherInnen setzen sich für Zufluchtsuchende ein
Gesichter, die Medien selten zeigen: Der Film „Asyland“ porträtiert Geflüchtete als Menschen wie wir. Foto: COCKTAILfilms, Cagdas Yüksel

Neo-Nazis zünden Geflüchtetenheime an, im Mittelmeer kentern Schiffe voller Schutzsuchender – obwohl wir täglich von solchen Schreckensmeldungen umgeben sind, bleiben die Betroffenen meist gesichtslos. Eine Gruppe junger FilmemacherInnen will das ändern und Geflüchtete im Film „Asyland“  zu Wort kommen.

Studentische Sinnkrise: Der Film „Anderswo“ im Kino
Beengt im Elternhaus: Daheim ist es für Protagonistin Noa auch nicht wirklich besser. Foto: J.Praus

Deutsch-Israelische Befindlichkeiten: Heimatlosigkeit und federleichte Sinnsuche einer Berliner Studentin in „Anderswo“, dem Regie-Debüt der israelischen Filmemacherin Ester Amrami.

Lange Opel-Nacht im Schauspielhaus: „Wir Kinder von Opel“ und Film-Feature
Gelebte Opel-Nostalgie: Hilmar erzählt von seinem eigenen Opel-Museum. Foto. bent

Heimat und Maloche: Die Arbeitsschichten werden allmählich ins Schauspielhaus verlegt: Denn mit dem Revue-Stück „Wir Kinder von Opel“ sowie den anschließenden Filmvorführungen „Ein Werk verschwindet“ und „Arbeit.Heimat.Opel“ lud man zur über dreistündigen Reflexionsarbeit darüber ein, was das Opel-Werk eigentlich für die Stadt bedeutet.

Publikumsgespräch: Die Doku „Göttliche Lage“ im Endstation Kino

Gesellschaftskritik am Zaun: Arm und Reich prallen in Ulrike Frankes und Michael Loekens Doku-Highlight „Göttliche Lage“ über den Gentrifizierungs-Meilenstein Phönixsee aufeinander. Die Dokumentation trifft den Nerv der Zeit und füllt bei der Filmvorführung und das anschließende Publikumsgespräch mit den beiden RegisseurInnen den Saal im Endstation Kino.
 

Auf der Suche nach der verlorenen Lust: Lars vor Triers „Nymphomaniac 2“
Quelle: Concorde Filmverleih GmbH

Womit schon der Psychoanalytiker Jaques Lacan irritierte, gilt auch für Lars von Triers über vierstündiges Sex-Epos: „Die Frau existiert nicht“. Denn oft wurde dem Dänen vorgeworfen, dass seine Inszenierungen sexistisch seien. Die Quasi-Personifizierung der Depression durch Kirsten Dunst in „Melancholia“, aber auch die verzichtbaren Verstümmelungs-Szenen im „Antichrist“ sprechen dafür

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