Ausstellung
Erinnerung an die Studierendenbewegung: Ausstellung über die Gründerstudierenden
Trotz Protestbewegung: Gechillt wurde auf den Campus-Wiesen auch schon in der Gründungszeit. Foto: WKMüller

Nachdem die Ausstellung „Wir Gründerstudenten“ im Bürgersaal des Unicenters letzte Woche zu Ende ging, folgt nun ein Internetauftritt. Mit der Resonanz sind die Veranstalter um den ehemaligen AStA-Vorsitzenden Roland Ermrich und den Autor Dr. Willi Bredemeier zufrieden. Allerdings kritisieren sie, dass die Ruhr-Uni das Projekt nicht offiziell unterstützt hat.

Ausstellung zu den ersten zehn Jahren :bsz – Vernissage im Stadtarchiv
Demos, sexuelle Freizügigkeit und mehr: Am 25. Februar startet die Ausstellung zu RUB- und :bsz-Geschichte. Illustration: mar

Früher war’s besser? Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung wollte damals vor allem anders sein. Sie sah sich als Gegenmedium, war bei Studiprotesten und sexueller Revolution vorne mit dabei. So gaben sich in ihren Seiten Marx und Mao, Dutschke sowie nackte Frauen die Klinke in die Hand.

Zehn Jahre RUB im Spiegel der :bsz – Ausstellungsstart im Stadtarchiv
Attentate und nackte Haut: Ausstellungsmacher und :bsz-Redakteure Alex (l.) und Uli präsentieren das Rohmaterial für unsere Jubiläumsausstellung. Foto:joop

In die Vergangenheit zu reisen, ist kein leichtes Unterfangen, selbst wenn mit einem Zeitungsarchiv reichlich historisches Material zur Verfügung steht. Dennoch wagt die :bsz einen Abstecher in die Jahre 1967 bis 1977: In der Ausstellung „Avantgarde und Alltag – Die frühen Jahre der RUB“, die am 25. Februar im Bochumer Stadtarchiv startet, wird die wilde Jugend der dienstältesten Studierendenzeitung Deutschlands wieder lebendig.

Arbeitswelten jetzt und damals – Ausstellung zeigt Lebenswirklichkeiten
Abenteuer Lärmschutz: Kinder brüllen knappe 100 Dezibel laut, wie man in der Schallschutzkammer lernen kann. Foto: alx

Seit nun mehr als 20 Jahren besteht die Dortmunder DASA (Deutsche Arbeitsschutz Ausstellung). Sie erhielt mehrfach Preise für ihr Konzept und die Initiative „Land der Ideen“ kürte sie als repräsentativen Ort. Es ist eines der größten Museen der Stadt und behauptet von sich selbst, dass es den Titel „Arbeitsschutzausstellung“ längst abgelegt habe – stimmt das wirklich?

Düsseldorfer Studierende präsentieren ihre Abschlussarbeiten
Moderne Kunst: Nachwuchskünstlerin Esther ließ sich von der Natur inspirieren. Foto: kac

Schon mal in dem Hogwarts-ähnlichen Bau in der Landeshauptstadt gewesen? Wer sich für Kultur interessiert, sollte diese Woche noch den Rundgang der Kunstakademie mitmachen und dabei nicht nur einen Blick auf das ansehnliche Gebäude werfen. Auf mehreren hundert Quadratmetern stellen Nachwuchskünstler ihre Werke, die sie im Wintersemester schufen, aus. Die :bsz hat sich schon vor der Eröffnung umgeschaut und mit Studentin Esther Sewing über die Ausstellung gesprochen.

Holocaust im Comic – Aufarbeitung der Vergangenheit
Auch für Nicht-ComicleserInnen: Historische Bildung in der UB. Foto. mb

Der Holocaust bleibt ein aktuelles Thema, insbesondere dann, wenn Menschen die Geschichte unzugänglich machen wollen. So wie im Fall des Diebstahls vom vergangenen Sonntag. Die Tür mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ aus Dachau wurde gestohlen und dadurch fehlt der bezeichnende Slogan des KZ-Tores. In der Universitätsbibliothek wird seit dem 23. Oktober ein alternativer Zugang zum Holocaust ermöglicht, der sich gegen ebendieses Vergessen stellt.

Ausstellung: „1914 – Mitten in Europa“

Der Beginn des Ersten Weltkriegs wiederholt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Aus diesem Grund veranstaltet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und das Ruhr Museum in Kooperation die Publikumsausstellung „1914“, die vom 30. April bis zum 26.Oktober 2014 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein stattfindet. Auf insgesamt drei Ebenen und 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche bekommt der/die BesucherIn Einblicke in die Zeit vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg.

Düsseldorfer Kunst-Studierende zeigen Farbe in Hinterhöfen
Eine Kunstwerk wie ein Polizist: „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“ Fotos: kac

Düsseldorf hat außer der Altstadt und der Königsallee weitaus mehr zu bieten. Die Stadt ist, dank der Kunstakademie Düsseldorf, mit lauter kleinen Kunstausstellungen gespickt und zwar in Gebäuden, die oft nicht vermuten lassen, dass dort Kultur drinsteckt. Wie können wir in Erfahrung bringen, wann und wo die Ausstellungen stattfinden? Was für eine Kunst erwartet Euch dort?

Wenn Punks auf Halbstarke treffen: Ausstellung über jugendliche Subkulturen
Egal, ob Wandervogel oder Halbstarke: Die Ausstellung über jugendliche Subkulturen macht die Geschichte Jugendlicher fassbar. Foto: bent

Schon Tocotronic-Frontmann Dirk von Lowtzow hat es Mitte der 90er ironisch gegrölt: „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein.“ Wie vielfältig jugendliche Bewegungen sein können, was von manchen übrig geblieben ist oder wie sie fortleben, zeigt die Ausstellung „Einfach Anders! Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet“ im LWL-Museum der Zeche Hannover in Bochum. Angefangen bei der Wandervogelbewegung, über jugendliche Widerstandsgruppierungen im Dritten Reich bis hin zu gegenwärtigen Tendenzen wie dem Steam-Punk oder die Graffiti-Szene wird das subkulturelle Geschehen im Ruhrgebiet in Texttafeln, Videos und Requisiten spannend dokumentiert.

Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern geht den Dingen auf den Grund
Bergbau: Hier hat sich der Mensch die Unterwelt zu eigen gemacht ­ – nicht ohne Risiko. Foto: dh

Der Ausstellungsort passt zum Thema: Unterwelten auf Zeche Zollern – da denkt der Besucher an Bergwerkstollen, verstaubte Kohlengesichter, unterirdische Gleissysteme. Doch „Über Unterwelten“ zeigt seit Ende März mehr als die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet. Die Schau erklärt Mythen und religiöse Vorstellungen über die Welt unter unseren Füßen.

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