Ein nicht selbstverständliches Päckchen Weihnachten

Guter Zweck. Als ich klein war, habe ich in der Weihnachtszeit bunte Wunschzettel geschrieben, Collagen aus dem Spielzeugkatalog zusammengebastelt, ausgeschnittene Barbieschlösser, Puppenwagen, Fahrräder. Und an Heiligabend lag oft ein Großteil davon wie selbstverständlich unter dem Tannenbaum, wie sprichwörtlich „vom Himmel gefallen“. An Nikolaus und Christkind zu glauben fiel da nicht schwer. Als ich klein war, hat meine Mutter immer im Herbst Schuhkartons gepackt mit Stiften, Mützen, Keksen darin, keine Geschenke in meinen Augen; für mich gehörte all das zum Grundinventar. Die Initiative „Weihnachten im Schuhkarton“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ist für Kinder gedacht, für die wenig bis nichts vom Himmel fällt. Die weltweit größte Geschenkaktion hat seit 1993 bereits 167 Millionen bedürftige Kinder in über 150 Ländern beschenkt; ein Großteil der deutschen Schuhkartons geht nach Osteuropa. Wer für wenig Aufwand und Geld jemandem eine große Freude machen möchte, kann dieses Jahr bis zum 15. November selbst einen Karton packen, Geschlecht und Altersklasse des Empfängerkinds kann man sich aussuchen. Geschenkempfehlungen und Abgabestellen können auf der Website tinyurl.com/weihnachtenimkarton eingesehen werden. Für Studis ohne Zeit: Es können auch Online-Schuhkartons in Auftrag gegeben werden.                          

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