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Lang ist‘s her, oder? Die europäische Herrschaft über die Welt und  dessen „friedliches“ Ende. All das wird in der dreiteiligen Dokumentation
Entkolonisieren von Karim Miské, Pierre Singaravélou und Marc Ball auf Arte gezeigt. Wer nun denkt, dass es sich hier um, tanzende Afrikaner*innen handelt, die Europäer*innen lobpreisen und ihre Dankbarkeit gegenüber dem „Weißen Mann“ zeigen, der wird enttäuscht. Die Bilder sind rau und schmerzend. Dennoch schafft es die Dokumentation mit einer respektvollen Aufarbeitung und kritischen Blick auf die Kolonialisierung, unter den Titeln „Lehrjahre“, „Befreiung“ und „Die Welt gehört uns!“ darzustellen. Das schaffen die Macher, indem sie Held*innengeschichten, Archivmaterial mit Spielfilmsequenzen und Comiczeichnungen mischen. Zudem bewältigen sie es, die schweren Bilder durch lebensfrohe Musik zu mildern.  Bis zum 31. Mai habt Ihr die Möglichkeit, die dreiteilige
-Dokumentation auf tinyurl.com/Entkolonialisierung zu schauen.

:bena