KULTUR:SCHOCK
KünstlerInnen von morgen luden ein
In der Klasse Katharina Grosse der Kunstakademie Düsseldorf ging es um den Einsatz von Farben: Zu sehen sind Werke von Sabrina Podemski (Vordergrund) und die Abschlussarbeit von Bernhard Adams (Hintergrund). Bild: gin

Kunst. Wenn Spülbecken voller Bier und Blumen sind, ist die Zeit für die Werkschau angebrochen. Vergangene Woche fand an der Düsseldorfer Akademie der Rundgang statt.

Jeder Raum wurde vom 31. Januar bis zum 4. Februar zu einem Atelier und einer eigenen Welt umfunktioniert. Vor keinem Material oder Element wurde Halt gemacht, denn die Spielwiese Akademie erlaubt Studierenden grenzenlose Freiheit in der Ausübung ihrer Passion. Heraus kamen dabei Menschen in Containern, tierische Innereien, Videos über den Zusammenhang von Bädern und SoziopathInnen sowie fallende Tapes. Doch wie sagte schon der vielleicht berühmteste Schüler der Düsseldorfer Schule und Hobby-Revoluzzer Joseph Beuys: „Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität. Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kunst.“ In diesem Sinne: Auf die Neorenaissance-Barrikaden! 

:Die Redaktion

Den ganzen Artikel zum Kunstrundgang lest ihr hier!

Düsseldorfer Kunstakademie lud zum Rundgang
In der Klasse von Franke Hörnschemeyer trafen Bildkunst, Bildhauerei und Installationen aufeinander: Willkommen an der Kunstakademie Düsseldorf. Bild: lor

Werkschau. Menschen unter Wasser und Schweinelungen: Dass Kunst mehr ist als Aquarellfarbe auf Leinwand, zeigten vergangene Woche Studierende der Kunstakademie Düsseldorf im Rahmen ihres alljährlichen Rundgangs. 

Bündnis gegen Armut in Bochum richtet sich an alle Bedürftigen
Fröhliches Keksebacken: Mit einem Dutzend Leute wurden 12 kg unterschiedliche Kekse bei der Backaktion im November hergestellt. Bildquelle: Bochum Hilft!

Konzert. Zu Weihnachten wird auf Nächstenliebe gesetzt, doch wie sieht’s im restlichen Jahr aus? „Bochum Hilft!“ darüber hinaus.

 
Performative Ausstellung behandelt den inneren Kampf eines Individuums
Der Werbung ausgeliefert: Das Individuum muss sich verschiedenen Einflüssen stellen. Bild: Pia Henkel

Aufführung. In der performativen Ausstellung „Fishing in the falling tide“ sucht das Individuum seinen Platz in der Welt.

In der Dokumentation „Brüchige Biografien“ geben VerkäuferInnen der Bodo viel von sich preis
Neue Chancen: (v.l.) Verkäufer Markus, Vertriebsleite Oliver Philipp und VerkäuferChristian im Gespräch. Bild: stem

Straßenmagazin. Der Film „Brüchige Biografien“ zeigt den Alltag der Menschen, die das Straßenmagazin „bodo“ verkaufen und gibt ein Bild davon, wie Struktur und menschlicher Kontakt Chancen wiederherstellen können.

Nabokovs Opus Magnum im Rottstr 5 Theater
Verbotene Liebe als düsteres Kammerspiel: Yvonne Forster und Jost Grix in Alexander Ritters „Lolita“.Bild: Birgit Hupfeld

Theater. Vladimir Nabokovs berühmter Roman „Lolita“ über eine verbotene, pädophile Liebesbeziehung wurde immer wieder in Film und Popkultur aufgegriffen. An der Rottstr5 verdichtet Alexander Ritter den Skandal-Stoff zu einem düsteren Kammerspiel.

Filmrezzension: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Mildred Hayes fragt sich: Wieso gibt es noch immer keine Verhaftungen im Rahmen der Ermordung ihrer Tochter? Foto-Quelle: © 2017 Twentieth Century Fox

Hallo, liebe LeserInnen! Heute teilt euch das :bsz-Orakel mit, wer bei der anstehenden Oscar-Verleihung absahnen wird. Das sind nämlich Frances McDormand („Fargo“) und Sam Rockwell („Moon“). Denn in dem siebenfach Oscar-Nominierten Film Three Billboards Outside Ebbing, Missouri spielen die ohnehin sehr prestigeträchtigen Ikonen so richtig auf. 

McDormand verkörpert die sich nach Gerechtigkeit verzehrende Mutter Mildred Hayes, deren Tochter jüngst einem Gewaltverbrechen mit Todesfolge zum Opfer fiel, dessen Täter nicht gefasst werden konnte. Infolgedessen verhöhnt sie den örtlichen Polizeichef sowie seine mehr oder weniger kompetenten Mitarbeiter – darunter Rockwell – über die titelgebenden drei Werbetafeln, die sie für ein ganzes Jahr mietet und deren gemeinsame Aussage Dreh- und Angelpunkt der Handlung markiert. Was sich ergibt, ist ein cineastischer Brocken, der nicht zuletzt vor allem dadurch genial ist, dass er es vermag, zum Brüllen komische mit zum Weinen traurigen Elementen gekonnt zu verknüpfen.

:tom

MZ-Premiere: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“
Furcht und Betroffenheit auch bei den Proben:  Karin Freymeyer und Christoph Ranft sprachen mit der :bsz über die anstehende Premiere des Brecht-Klassikers. Bild: bent

Theater. Ein System, das alles Zwischenmenschliche durchdringt: So schilderte Brecht in „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ das Leben in Nazi-Deutschland. Studierende inszenieren das Stück unter der Regie von Karin Freymeyer und Christoph Ranft.

Hearthstone WM-Stream an der RUB
Thanh (l.) und C4mlann (r.) bei der Arbeit: Das Finale zwischen „tom60229“ und „Frozen“ fand so mitten im KulturCafé statt. Bild: gin

E-Sports. Der AStA hat in Kooperation mit der strafejump GmbH den offiziellen deutschen Hearthstone Weltmeisterschafts-Stream an die RUB ins KulturCafé geholt. Die Streamer C4mlann und Thanh kommentierten das Geschehen vor Ort und auf Twitch.TV.

Filmfestival an der RUB!
Und alles begann im Optionalbereich: Das Team um Anna-Maria K., Simon Esser, Katharina Zeiger und Emelyn Yábar Tito (v.l.n.r.). Nicht auf dem Bild: Katarina Bock und Jana Hector. Bild: Die Linse

Festival. Nach Jahren des Stillstandes und fehlenden Möglichkeiten haben junge FilmemacherInnen im Rahmen des „Linse Kurzfilmfestival“ die Möglichkeit, ihre Werke einem Publikum zu präsentieren. InitiatorInnen sind Studierende der RUB.

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