Kommentar
Wöchentliche Proteste polariseren – Scheinargumente in der Politik
Kultfigur und Hassobjekt: Greta Thunberg, Initiatorin der weltweiten Proteste steht in der Kritik, doch diese ist  nie stichhaltig. Bild: Anders Hellberg CC0

Kommentar. Die wöchentlichen Proteste polarisieren weltweit. Gegner*innen der Klimaaktivist*innen fallen mit Scheinargumenten auf. Doch aus ihnen spricht die Angst.

Impfpflicht in Bochum

Pro. Impfpflicht bald in Bochumer KiTas? Dass es überhaupt noch Diskussionen dazu gibt, ist kaum verständlich.

Impfen sollte freiwillig bleiben, da weder Staat noch Schulen medizinische Eingriffe erzwingen dürfen.

Contra. In Hannover sind sechs Grundschüler*innen vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil sie keine Masernimpfung haben.

 

Die GenossInnen durch die Brille der antiken Literatur
Begründetes Medieninteresse: Kühnert legt sich mit den Großen seiner Partei an. Foto-Quelle: Jan Turek

Glosse. Quo vadis, SPD? Die jüngste Geschichte der Partei erinnert an eine chaotische Ansammlung alter Sagen.

Keine blaue Pause: Campusfest ist unverzichtbar!

Für viele war das Ruhrstilleben auf der A40 einer der Höhepunkte des Kulturhauptstadtjahres fünf Sommer zuvor. marPrinzipiell hätte ich nichts gegen eine Wiederholung dieser netten Aktion. Auch der Spaziergang auf der automobilfreien Universitätsstraße – man kann ja nicht alle fünf Jahre den Ruhrschnellweg sperren – wird sicherlich ein angenehmer Nachmittagszeitvertreib. Aber dafür das Sommerfest ausfallen lassen?

Mindestlohn wirkt sich auf Praktikumsstellen aus

Der ab 1. Januar eingeführte flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro wirkt sich nicht nur positiv auf die Studierenden aus. Statt endlich einen angemessen Lohn für getane Arbeit zu erhalten, setzen Unternehmen und Institutionen jetzt verstärkt auf unbezahlte Pflichtpraktika – zum Nachteil aller. Die Idee hinter der Reform der Bundesregierung war eine gute; leider sehen das die Unternehmen anders.

Mehr politisches Bewusstsein wünschenswert

Erfolgreich sein, sich selbst verwirklichen und dabei das politische Interesse auf ein Minimum beschränken. timsSo lässt sich die heutige Studi-Generation im Großen und Ganzen zusammenfassen. Während frühere Generationen noch politisch aktiv waren und die Welt verbessern sowie den Weltfrieden schaffen wollten, gelingt es der Generation Y nicht einmal mehr, zur Wahlurne zu gehen.

Keine Meinung ist auch eine Meinung

Bekenntnis gegen „schöne Seelen“: bentWarum es trotz Regelstudienzeitdrill, „Postideologie“ und anderen Verheißungen dann doch nicht ohne studentische politische Haltung geht.

Einer gegen alle: RUB-Dezernat grenzt Grillen ein
Müller-Bickert mag kein Grillen. - Karikatur: kac

Sei es ein grillender Nietzsche, Einstein oder Putin – es hat wohl alles schonmal als Plakatmotiv gegeben; und sah man gephotoshopte Promis am Grill, war sofort klar, dass wieder ein Fachschaftsgrillen anstehen musste. Viele Fachschaftsräte der RUB haben gerne ihre Studierenden im Sommersemester mit Grillfeiern zusammengebracht. Und – oh Wunder: – die Universität ist in fast 50 Jahren nicht ein Mal abgebrannt, trotz vieler BBQ’s. Jedoch hat das Dezernat 5.I für Gebäudemanagement und -betrieb genau davor Angst – und da Beton so ein guter Brennstoff ist, herrscht nun ein weitgehendes Campus-Grillverbot.

Geschenke im Sommer – Amerika hört uns zu

Der Spannungsbogen war schnell erschöpft: Zuerst kam das globale PRISM-Programm sowie der Abhörskandal um die Kanzlerin, dann Doppelagenten und nun auch der Skandal um Tor (siehe S. 8).  Wir hatten und haben gute Gründe, sauer zu sein und es mal lauter werden zu lassen. Nach der Ausweisung des Geheimdienstrepräsentanten scheinen uns die Amerikaner wieder wahrzunehmen und das wird auch Zeit.

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