Kolumne
DIE :bsz-GLOSSE

Druck: Kann auf verschiedenste Arten ausgeübt werden. In der Physik eine auf eine Fläche wirkende Kraft. Aber auch psychischer Druck oder Zwang. Bezeichnet ebenso das Handwerk der Druckerei sowie die Qualität, in der etwas gedruckt wird. Die im Duden genannten Synonyme reichen von Gewicht und Last bis zu Nötigung und Terror. 

DIE :bsz-GLOSSE

Tempus: Zu deutsch Zeit oder Zeitform. Beschreibt die grammatische Form eines Verbs, durch die Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft eines Geschehens, eines Sachverhaltes  et cetera ausgedrückt werden. Entstammt dem Lateinischen und beschrieb ursprünglich den Begriff (Zeit-)Spanne, demnach auch in Verbform als „spannen“ genutzt.

Homosexualität-ist-keine-Krankheit-mehr-Tag
Tatsächlich ist es erst 25 Jahre her, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Homosexualität aus ihrem Diagnosesystem ICD gestrichen hat. Der Beschluss dafür fiel am 17. Mai 1990 – daher wählte die „International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association“ (ILGA) passenderweise dieses Datum für den internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie. Ironischerweise ist in den Ziffern auch eine Parallele zum Paragrafen 175 des deutschen Strafgesetzbuches erkennbar. Dieser stellte bis 1994 sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe.
Der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie wird in mehr als 130 Ländern begangen und soll daran erinnern, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, die offen mit ihrer Sexualität umgehen, immer noch mit starken Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen haben. In manchen Staaten droht ihnen nicht nur Verfolgung, sondern – wie etwa in Saudi-Arabien – sogar die Todesstrafe.
 
Die Uni verändert ihr Gesicht – Preiserhöhungen, neues Gebäude und die verlegte Cafeteria

Im Zuge des Neubaus SSC, dem weißen Gebäude, das direkt an der Unibrücke liegt, wurde die Cafeteria des Studierendenhauses verlegt. Gleichzeitig wurden die Preise ab dem 1. September verändert.
 

Zombies stürmen am 13. und 14. Juli den Campus
Kampf auf Leben und Untod: Wird sich Alena Jorkowski der Zombiebrut (Caroline Königs) erwehren können? - Foto: mar

Sie werden kommen, jeder weiß es. Die einen nehmen bauliche Maßnahmen vor, um auf ihren Ansturm vorbereitet zu sein, die anderen nehmen noch einmal alles im Leben mit, bevor das Ende naht. Wieder andere sind erstarrt in Furcht und wissen einfach nicht, was sie tun sollen und fügen sich deshalb in ihr Schicksal. Doch alle sind sich sicher, dass der Tag kommen wird, in der nicht nur die Ruhr-Uni überrollt wird von dem Heer träge schlurfender Massen mit dem Verlangen nach immer mehr Hirn: Es naht die Zombie-Apokalypse des doppelten Abiturjahrgangs.

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Ich möchte Brite werden. Nicht, weil ich dann durch die transatlantischen Datenkabel endlich wüsste, was meine NachbarInnen und FreundInnen und Verwandten in aller Welt (und deren befreundete Geheimdienste) über mich erzählen. Ich kann ja auch einfach fragen. Dass ich nach dem Final-Aus der deutschen Wimbledon-Hoffnung Sabine Lisicki jetzt Herren-Champion  Andy Murray in seine Heimat folgen will, ist auch nicht ganz richtig. Ebenso wenig ist es die Inselküche, die mich reizt. Stattdessen möchte ich mit zwei weiblichen Bekannten, die ich über eine Internetplattform (nicht immer schlecht, diese Datenkabel!) kennengelernt habe, ein Patchworkprojekt aus der Petrischale starten. Für FreundInnen derartiger boulevardesker Buchstabenbasteleien kann man auch von „Labor-Lebensgemeinschaft“ oder „Nanotechnik-Nachwuchs“ sprechen. Aber der Reihe nach.

:bsz-Kolumne

Alle Wege führen ja bekanntlich nach Rom. Das ist einerseits, ob der wirklich sehenswerten und geschichtsträchtigen Stadt, ganz wunderbar, andererseits jedoch für die allermeisten Menschen nicht wirklich zielführend. Wäre es nicht wesentlich angenehmer, dieses geheime und unumstößliche Navigationssystem führte uns regelmäßig an einen Ort, der nicht nur wesentlich häufiger auf unserer Reiseroute steht, sondern auch für den Normalsterblichen nur unter erschwerten Bedingungen zu erreichen ist? Wie wäre es also mit „Alle Wege führen an die RUB“?