Sarah Tsah (sat)
Planeswalker aufgepasst

Magic the Gathering. Alle „Magic the Gathering“-Spieler*innen (MtG) können sich freuen: Mit dem LotusVale gibt es in Bochum-City einen neuen Treffpunkt zum Zocken.

Interdisziplinäres Zentrum wird gebaut
Bild: Symbolbild cc0

Interdisziplinär. Der Forschungsbau von Think wird umgesetzt und ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Exzellenz-Uni.

Überwachung via App
Diese Beiden haben die Überwachungsapp analysiert: Doktorand Moritz Contag und Prof. Thorsten Holz (rechts) vom Lehrstuhl für Systemsicherheit. Bild: © Mareen Meyer

Überwachung. Wenn man aus Kirgisistan nach China einreisen möchte, wird eine App beim Grenzübertritt installiert. IT-Experten der Ruhr-Universität haben herausgefunden, was die App auf dem Mobiltelefon macht.

Unterhaltung. Die heißen Temperaturen versprechen weiterhin, diesen Sommer zu prägen – Doch dies soll kein Grund sein, gewohnte Indoor-Aktivitäten, wie etwa den Kinobesuch, im Sommer ausfallen zu lassen. Vielmehr können sich Filmliebhaber*innen freuen, dass die Open-Air-Kino Saison wieder eröffnet wird. Denn vom 11.

Wanderausstellung. Am kommenden Donnerstag eröffnet die Universitätsbibliothek (UB) der Ruhr-Universität die Multimedia-Ausstellung ENERGIE IN BEWEGUNG. Portraits von Menschen, die von ihrer Einwanderungs- und Energiegeschichte erzählen, stehen bei der Ausstellung im Vordergrund.

„The Internet is for Porn“ – ein fast täglicher Ohrwurm, den Redakteurin Sarah quält. Höchste Zeit also das Thema unter die Lupe zu nehmen und zu hinterfragen. Wie der Zufall will, lädt AUSTAUSCHbar zur Diskussionsrunde Pornographie ins Café Eden ein. Fragen, ob Porno auch Kunst oder Kulturgut sei oder nur von sexistischen und rassistischen Klischees durchzogen ist, sind nur einige Gedanken und Fragen, die in gemütlicher Runde durchdacht und besprochen werden.
 

Die Netflix-Miniserie When they see Us ist nichts für den seichten Serienabend. Die vierteilige Serie basiert auf einem wahren Gerichtsfall von 1989 bei dem fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren wegen Vergewaltigung einer Joggerin im Central Park zu Unrecht verurteilt wurden. Wut, Ohnmacht und Fassungslosigkeit machen sich während des Schauens breit. Der erste Teil beschäftigt sich vor allem mit der Fallbeschreibung und der Polizeiarbeit, die unbedingt Täter sucht und daher die Schüler zu falschen Geständnissen zwingt. Teilweise wurden die Teenager, vier sind afroamerikanisch, einer hispanisch, ohne Eltern und fast zwei Tage ohne Essen und Schlaf auf dem Polizeirevier vernommen. Leider zu gut ist die Darstellung der Beziehung zwischen der Polizei und afroamerikanisch sowie hispanischer*n Bürger*innen. Ein ängstliches Kuschen vor den Polizeibeamt*innen ist wahrzunehmen – besonders als ein Vater seinem Sohn geradezu zu einem gefaktem Geständnis anfleht, da er die „korrupte“ Polizeiarbeit vorausahnt und sagt: „Die schrecken nicht davor zurück, uns anzulügen, uns einzusperren, uns umzubringen.“       

:sat

Einzel verübte Anschläge, die alle unter einer gemeinsamen rechten Gesinnung, wie etwa zuletzt in Christchurch, durchgeführt wurden, treten mittlerweile häufiger auf. Zu diesem Phänomen wird sich Redakteurin Sarah den interessanten Vortrag mit anschließender Diskussion Einsame Wölfe – Der neue Terror rechter Einzeltäter anhören. Als Redner hat RUB bekennt Farbe Dr. Florian Hartleb – er promovierte an der TU Chemnitz zum Thema Rechts- und Linkspopulismus – eingeladen, der durch zahlreiche Lehrtätigkeiten und Vorträge in seinem Fachgebieten Terrorismus, Extremismus, Populismus und Digitalisierung ein gefragter Experte geworden ist.
 

50 Jahre Stonewall
50 Jahre nach Stonewall – Die LGBTQ*-Community feiert weltweit den Christopher-Street-Day (CSD) am 20. Juni erstmals auch in Bochum. Bild: CC0

Pride Month 2019. Im Juni feiert die LGBTQ*-Community den Christopher-Street-Day (CSD) in Andenken an die Stonewall-Aufstände vor 50 Jahren: Zeit der Rekapitulation.

An der Uni flattern Regenbogenflaggen im Wind und weltweit wird CSD in Andenken an die Stonewall-Aufstände gefeiert. Heute sind LGBTQ* sichtbarer denn je. Aber was ist damals passiert und was wurde aus Andenken und Emanzipationsidee des historischen Ereignisses? Um sich Antworten zu nähern, lud das Autonome Schwulenreferat am Donnerstag zu einem Vortrag ein: „50 Jahre Stonewall – Das Ende der Diskriminierung?“ Im recht leeren Seminarraum wird von Alltagsdiskriminierung berichet. Referent Muriel Aichberger spricht von einem Professor aus Kassel, der behauptet, Homosexualität sei wissenschaftlich nachweisbar eine Krankheit. Auch von marginalisierenden Strömungen innerhalb der Community ist die Rede. Notwendigkeit der Referatsarbeit besteht weiterhin, trotz androhender Schließungen in einigen Nachbarstädten.
                               

:Die Redaktion

 

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Halten wir mal fest: Fridays for Future begann mit einem Einzelstreik von Greta Thunberg am 20. August 2018. Weltweit bildeten sich Gruppen bereits im September und fügten sich unter einem Hashtag – #FridaysForFuture – zusammen. Spätestens im Dezember ist der Streik auch bei uns in Deutschland medial aufgearbeitet worden, als in Bad Segeberg und Kiel die ersten Streiks begannen. Ich will ja jetzt nicht den ersten Stein werfen, aber einen Antrag im Studierendenparlament stellen, von einer Liste, die sich mit Umweltthemen brüstet und diese auch im Listen-Namen trägt, mit einer neun-zeiligen „Forderung“ der Solidarisierung und der Mobilisierung zu größeren Veranstaltungen durch den AStA… als Schreiben fünfeinhalb Stunden vor StuPa-Sitzung abzuschicken…  Ist doch nichts anderes als sesselpupsendes Lippenbekenntnis. Gut für Euch, dass die meisten Studis nur nach Listen-Name wählen und schnell vergessen, was im Jahr zuvor getan wurde, oder eben nicht.               

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