Kendra Smielowski (ken)
Netzwerk Stadt für alle: Kampagne fordert Zweckentfremdungsklausel
Kreativer Protest: BochumerInnen machen sich gegen den Leerstand von Wohnungen und Büroflächen stark. Foto: bo-alternativ.de

Am 8. Oktober veranstaltete das Bochumer Netzwerk Stadt für alle einen Rundgang durch die Innenstadt, um auf die ungenutzen, teilweise verwahrlosten Wohnungen und Büroflächen aufmerksam zu machen. Um dem Leerstand entgegenzuwirken und Bedürftigen eine Unterkunft zu geben, fordern die AktivistInnen eine Zweckentfremdungsklausel, nach der EigentümerInnen, die ihren Wohnraum nicht nutzbar machen (wollen), mit Sanktionen belegt werden sollen.

 
 
Gendergerechte Sprache an der RUB und wo sie noch Lücken aufweist
Foto: ken

„Gendern? Das ist doch der Blödsinn, bei dem man an alles ein ‚Innen‘ dranhängt, um Frauen nicht zu benachteiligen, oder?“ Das hast auch Du schon mal gehört oder sogar selbst gedacht. Hier an der Uni wirst Du bemerken, dass viel Wert auf geschlechtergerechte Sprache gelegt wird. Besonders schriftlich wird es Dir häufig begegnen, womöglich aber auch im gesprochenen Wort.

I-Dötzchen infiltrieren die Uni
Täschchen, Brotdose, saubere Schuhe: Ich bin bereit für den ersten Tag. Foto: ken

Der Rock ist glatt, die Haare ordentlich, Zähne geputzt, Butterbrot eingepackt. Da stehst Du nun. An der Universität. Ganz allein. Zwischen all den Komi… Kommi… Kohmi… Studierenden. Nach dem die „Großen“ schon bei der Einschreibung so komisch geguckt haben, während Mama und Papa neben Dir saßen und beteuerten, wie stolz sie auf ihr kleines Mädchen seien, willst Du Dich nun in die große, weite Welt der Erwachsenen wagen. Wir sagen Dir, wie Du an der Uni Freunde findest, Dich nicht blamierst und gute Noten bekommst!

AStA sucht Interessierte für GeflüchtetenspatInnenschaften

Das Buddy-Programm „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ vom AStA der RUB sucht noch Studis, die Geflüchteten den Einstieg in den Uni-Alltag erleichtern wollen. Die Anmeldung läuft noch bis Dienstag, den 18. Oktober.

AStA-Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ sucht noch Buddies

Wer der Gemeinschaft helfen und sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann das jetzt auf Initiative des AStA  (siehe Seite 1). Das Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ vermittelt PatInnenschaft für Geflüchtete.

PsychologInnen der RUB: Ohne Therapie keine Besserung
Tabletten statt Therapie: Auf psychologische Betreuung müssen Betroffene teilweise Monate warten – Pillen „helfen“ sofort. Foto: ken

Medikamente sind keine dauerhafte und nachhaltige Lösung bei psychischen Erkrankungen. Zwei PsychologInnen der RUB fanden dies heraus, nachdem sie mehrere Studien untersucht hatten.

Mit Pillen gepflastert: Der Weg zur Therapie
Foto: ken

Psychopharmaka sind  keine nachhaltige Therapiemöglichkeit für psychisch Erkrankte.Eine  Erfahrung, die Betroffene schon seit Jahren in teilweise zahlreichen Selbstversuchen machen mussten. Eine ForscherInnengruppe an der RUB hat dies analysiert und nun empirisch belegen können. 

Symptome werden behandelt, die Ursachen aber dadurch nicht behoben. Ein bekanntes Phänomen. Teilweise tut man sich das auch selbst an. Nase zu, Augen schwer, der ganze Schädel fühlt sich an, als wäre er mit Blei gefüllt, aber zur Arbeit oder in die Uni muss man trotzdem. Einmal schnell Wick DayMed geschmissen und los geht’s. Und abends flaut die Wirkung ab. Haben wir nicht manchmal das Gefühl, dass es uns morgens aber nicht so schlecht ging?

Konsum: lat. consumere, zu deutsch: verbrauchen. Beschreibt den Verzehr oder Verbrauch von Gütern. Gott sei Dank besteht kein Grund, sein eigenes Konsumverhalten im Blick zu behalten.

Aus „Library Days, Bar Nights“ wird die „Offene Bühne“ im Café Treibsand
Mit Worten begeistern: Die KünstlerInnen werden versuchen, das Publikum für sich zu gewinnen. Foto: Café Treibsand [Umur Yildirim]

Das Café Treibsand in Bochum setzt die bereits bekannte Veranstaltungsreihe „Library Days, Bar Nights“ (LDBN) unter neuem Namen fort. Zweimal im Monat wird KleinkünstlerInnen die Möglichkeit geboten, vor Publikum ihre Nummern durchzuziehen und Bühnenerfahrung zu sammeln.

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