Die Redaktion

Wieder einmal Festivalsaison, doch im Geldbeutel klafft eine riesige Lücke? Dann ist Olgas-Rock Festival in Oberhausen die Antwort auf die Leiden vieler Studierenden. Denn dieses ist komplett kostenlos und bietet neben Acts wie Eskimo Callboy, Intrepid, Waving the Guns und vielen weiteren Künstler*innen einiges auf die Ohren. Damit lange Wartezeiten vermieden werden können, werden Besucher*innen darum gebeten, nur das Nötigste mitzunehmen und frühzeitig anzureisen.

Die Goldenen Zeiten in der Rotunde sind traditionsreiche Partynächte. Doch dieses Mal gibt es ein Extra. Denn bevor es an dem Abend zu Hip-Hop, Reggae, Dancehall, Trap und Bassmusik auf die Tanzfläche geht, können Hip-Hop Fans neben den ersten Beats ihr Grillgut auf den Rost werfen und die lange Nacht einklingen lassen.
 

Vorlesungsfreie Zeit
Karneval der Vielfalt: Nashörner sind auch nur Einhörner, die sich nicht dem Regime altmodischer Schönheitsstandards unterjochen. Daher war eines bei Fridays for Future zu sehen, um auf das Artensterben aufmerksam zu machen. Bild: stem

Klausurphase. Studierende haben den Ruf, den ganzen Tag herumzutrödeln. Doch der Schein trügt: Denn neben persönlichen Projekten setzen sie sich auch für wichtige Protestbewegungen ein.

„Von der Wüste, ins Meer, an den Schreibtisch und zurück“: Ob Kenia, die Seychellen, Norwegen oder Australien, Dr. Sebastian Striewski ist Biologe und bereist, um zu forschen und Wissen zu vermitteln, die Welt. Mittlerweile unterhält er eine private Agentur für Naturreisen. Er spricht anhand von Fotos über Höhen, Tiefen und Vorbereitungen seiner Reisen, vermittelt Einblicke in Korallenriffe, Labore und Wüsten.

Na, hast du Moby Dick gehasst, geliebt oder nie gelesen? Das Werk Hermann Melvilles polarisiert bis heute und findet noch immer Eingang in die Popkultur, wurde aber zu Lebzeiten des Autors hauptsächlich kritisiert. Wie es später ein Werk der Weltliteratur wurde, erläutert Dr. Martina Pfeiler, Dozentin am Englischen Seminar der RUB, anlässlich Melvilles 200. Geburtstags.

Am Samstag findet zum ersten Mal der Christopher Street Day (CSD) in Bochum statt – in Erinnerung an die Stonewall-Aufstände Homo- und Transsexueller vor 50 Jahren. Noch heute sind Menschen aus der LGBTQ*-Community vielfach Marginalisierung ausgesetzt, also: „Support your local Prides“. Die LGBTQ*-Community demonstriert für globale Gleichstellung, und freut sich auch über solidarische „Allys“, die selbst nicht queer sind. Los geht’s mit einem fröhlichen Straßenfest samt Bühnenprogramm und Ständen auf dem Husemannplatz. Von dort aus zieht die bunte und offene Tanzdemo durch die Straßen Bochums. Bei all dem politischen Aktionismus dieser Tage darf auch das ausgelassene Feiern nicht ganz vergessen werden. So lädt der Schumacher Club zur offiziellen Aftershowparty des CSDs ein. Bis in die frühesten Morgenstunden kann zu elektronischen Beats getanzt werden. Im Anschluss findet  im Schumacher Club eine Aftershowparty statt.

Eintritt 10 Euro, Mvz. 5 Euro, ab 21 Jahren.

 

Das Stück „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller, das 1800 entstand, kreist um die rasende Rivalität der Königin von Schottland, Maria Stuart, und ihrer Kontrahentin in England, Elizabeth I. Zum dritten Mal in kürzester Zeit werden die Königinnen nun in Bochum neu inszeniert, diesmal von Regisseurin Ariane Kareev und mit Greta Ipfelkofer (Maria) und Sina Ebell (Elisabeth). Das körperbetonte Stück rund um Macht, Eifersucht und Verlust feierte am 13. Juli Premiere und machte das Haus voll.
 

Ein Gespräch zur Frauen*bibliothek Lieselle bei denen Mitarbeiter*innen einige ihrer Lieblingswerke vorstellen, die von ihnen und ehemaligen Kolleg*innen seit dem Jahr 1978 vom Frauen*archiv in Bochum archiviert werden. Das ganze findet in der Eve Bar statt. Woher ist das? Und warum ist das wichtig? Diese und weitere Fragen werden in einer Leserunde anhand der Lieblingsstücke besprochen und präsentiert.

Boskop das Kulturbüro und En route - Der Akafö Chor laden zum 18. Mal zur akustischen Unterhaltung ein. Bei „Wind & Wetter“ wird nicht die Standfestigkeit Eurer Frisuren getestet, sondern für musikalische Abkühlung gesorgt. Unter der Leitung von Natalie Mol findet ein Werkstattkonzert mit Pop, Spiritual, Klassik und Neapolitanischem Liedgut statt. Ihr kommt umsonst rein, Spende sind jedoch erwünscht.

Obacht, liebe Tanzfreund*innen. Wenn Studierende, die Fächer Tanz, Gymnastik, Bewegungskünste oder Choreographische Werkstatt gewählt haben, sich als junge Choreograph*innen erproben, entstehen oft „starke Stücke“. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann sich Tickets bei marianne.baecker@rub.de holen. Schnell sein denn die Nachfrage ist groß.
 

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