Benjamin Trilling (bent)
Verkauf an Investoren soll verhindert werden

Bochum. Ein offene Stadtversammlung mobilisiert mit einer Unterschriften-Kampagne gegen einen großflächigen Abriss in der Innenstadt und fordert ein anderes Nutzungskonzept.

Aufruhr, Widerstand – Es gibt kein ruhiges Bildungsland.
Wieder da: Eine neue Generation Studierende erweckt das legendäre Protestplenum wieder zum Leben. Bild: alx

Bildungspolitik. Die NRW-Landesregierung will ihr Hochschulgesetz durchdrücken. Gegen die Reformpläne mobilisiert seit Sommer das „Protestplenum“ – in Anlehnung an das Bündnis, das im Mai 2006 auf die Einführung von Studiengebühren mit der Besetzung des heutigen Q-West reagierte.

Von Musik bis Theater
Erst der Prüfungsstress, dann das Lampenfieber auf der Bühne? Nein, im MZ muss sich keine*r vor großen Auftritten fürchten. Bild: A. Jagel

Kreativität. Druckfrisch liegt das neue Programm des Musischen Zentrums (MZ) vor. Erstsemester und Fortgeschrittene können hier nicht nur das CP-Konto für den Optionalbereich auffüllen, sondern sich am Feierabend auf der Bühne oder im Chor austoben.

RUB-Pioniere blickten auf Bochums „68“ zurück
Erster Rektor der RUB: Kurt Biedenkopf erinnerte sich an seine Zeit zurück. Bild: bent

68er-Bewegung. Die Ruhr-Universität öffnete die ersten Vorlesungssäle, als der Ausbruchsgeist bereits nach Bochum schwappte. Der Verein Wir Gründerstudenten erinnerte vergangen Freitag mit Zeitzeug*innen wie Kurt Biedenkopf an diese rebellische Zeit.

Hustadt-Plakatierung: Outings gegen Nazis sind der falsche Weg
Der Struggle ist real: Kann gesellschaftlicher Konsens entscheiden, wann ein Outing angebracht ist? Bild: kac

Kommentar. Antifa aus der Mottenkiste: Unbekannte Aktivist*innen haben einen in der Hustadt wohnenden Nazi der „Identitären Bewegung“ geoutet. In Zeiten, in denen die AfD zur zweitstärksten Kraft aufzusteigen droht, ist das der falsche Weg.

Wir Gründerstudenten erinnern an die rebellische Zeit rund um die RUB
„Der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“: Was Ton Steine Scherben damals sangen, setzten Bochumer Studis mit ihrem Protest um. Bild: Stadtarchiv Bochum

Diskussion. Ikonen wie Adorno oder Dutschke hatte die Studierendenbewegung in Bochum nicht zu bieten.  Der Verein Wir Gründerstudenten möchte mit einer Veranstaltung an einen eher bodenständigen und lebensnahen Geist von „68“ an der Ruhr erinnern.

„ingolf wohnt“ beim Festival Favoriten
Ein Arbeitsplatz für eine Opernvision: Kötter/Seidl porträtieren den Hobbybastler in einem Video und laden in seine nachgestellte Butze ein. Bild: Kötter/Seidl/Favoriten

Kunst. Gurkenstullen und Opernvisionen prägen das Leben eines Hobbytüftlers in „ingolf wohnt“. Für die Produktion beim Festival Favoriten hat das Künstler-Duo Kötter/Seidl die Wohnung des ehemaligen DDR-Rundfunkmitarbeiters detailgetreu nachgebildet.

Können junge Lehrer*innen Bildungsungerechtigkeit lösen?

Kommentar. Familienministerin Giffey will junge Lehrkräfte an „Brennpunktschulen“ schicken. Strukturelle Schieflagen lässt das unberührt.

Badehose an und los geht es, denke ich mir an diesem tropischen Nachmittag. Doch bei angeblich klammen Kommunen-Kassen werden die städtischen Bäder entweder komplett dichtgemacht – wie nun in Querenburg. Oder die Verantwortlichen entscheiden sich, die Öffnungszeiten während der Ferien auf ein Hallenbad zu beschränken. Macht ja auch Sinn.

Studierendenvertretung will gegen drohenden Faschismus kämpfen
Der Aufklärer Humboldt wacht über die Studierenden – über Ihre hochschulpolitischen Vertreter wird aktuell auch Aufklärung gerfordert.   Bild: Heike Zappe (CC BY SA 3.0 DE)

Berlin. Ämtergeschacher und Intransparenz werden der Studierendenvertretung der Humboldt-Uni vorgeworfen. Die Unileitung hatte daher eine Klage erwogen, um die Namen des Gremiums zu veröffentlichen. Die Studi-Vertreter*innen hingegen fürchten, der AfD ausgeliefert zu werden. 

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