Studienratgeber „Elitestudent“ hilft, sich durchzusetzen
Soziales Engagement: Humboldt für Idealbildung. Foto: mar

Pünktlich zu Beginn des Akademischen Jahres 2012/13 erschien der Ratgeber „Elitestudent – Wie werde ich besser als der Durchschnitt?“ von Michael Schmitz und rechtzeitig zu Beginn der Geschenke-Such-Zeit schaut sich die :bsz an, ob es sich lohnt, dieses ‚elitäre Werk‘ der ambitionierten Studentin oder dem ambitionierten Studenten unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Bundespräsident verleiht deutschen Zukunftspreis
Hört sich gut an: Prof. Kollmeier und sein Team erhalten den deutschen Zukunftspreis. Foto: Deutscher Zukunftspreis / bildschön

In der vergangenen Woche wurde der deutsche Zukunftspreis, oder auch der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, in Berlin verliehen. Der Preis würdigt jedes Jahr herausragende Projekte und Innovationen aus Wissenschaft und Forschung und wird schirmherrisch durch den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Obgleich der starken Konkurrenz ließ sich für den Zuschauer relativ zügig erahnen, wer den Preis final in den Händen halten würde.

„SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ – Teil 3
Die Ausstellung „Einblicke in den Berufsalltag von Sexarbeiterinnen“ des Düsseldorfer Vereins kom!ma war Begleitprogramm der bufaS-Tagung. Foto: Monica Brauer / mh

Bei der dreitägigen Tagung von bufaS (Bündnis der Fachberatungsstellen für SexarbeiterInnen) Mitte November in Bochum wurde neben vielen Aspekten der Prostitution auch über den Straßenstrich gesprochen. Olivia Deobald von der Hamburger Beratungsstelle ragazza benannte einleitend einige Eckpunkte zum Straßenstrich: Ein klarer Vorteil der Arbeit auf der Straße sei der schnelle berufliche Ein- und Ausstieg. Die Frauen könnten ihre Preise selbst bestimmen und müssten meist keine Gebühren zahlen, wie etwa in Bordellen. Etwa 70 Prozent der Straßenprostituierten in Hamburg seien Migrantinnen. 90 Prozent der Frauen, die Drogen nehmen, gingen der Straßenprostitution nach, um ihren Konsum zu finanzieren.

Die Tüten sind schwer, mein Rücken ist krumm, ich bin müde. Die Bahn steht schon bereit, Charon wartet. Ich renne, zumindest versuche ich zu rennen. Meine Gelenke kreischen. Eine Tüte gleitet mir aus der Hand. Der Inhalt breitet sich auf dem kalten Asphalt aus, mitten auf der befahrenen Straße. Ungeduldiges Hupen.

„Dead or Alive Slam“ im Schauspielhaus: Erster Sieg für die toten Dichter
Tote slammen länger: Dostojewski freut sich über seinen Sieg. Bild: Jacq

Der „Dead or Alive Slam“ ging letzten Freitag im Schauspielhaus Bochum in eine neue Runde. Tote Dichter vs. gegenwärtige Poetry-SlammerInnen. Ganz knapp machten diesmal die toten Dichter, inszeniert von SchauspielerInnen des Bochumer Schauspielhauses, das Rennen. Die hatten den Sieg sowohl dem legendären Fjodor Michailowitsch Dostojewski als auch dem bewundernswerten Schauspieler Daniel Stock zu verdanken.

Bericht aus dem Studierendenparlament
Das Studierendenparlament hat ein neues Logo: Tolle Sache! Grafik: SP RUB

Am 21. November fand die 11. Sitzung des Studierendenparlaments (SP) statt. Auf der Tagesordnung standen Abstimmungen über die Sozialbeitrags- und die Wahlordnung. Darüber hinaus brachte der Finanzreferent des AStA den Entwurf für den Nachtragshaushalt der Studierendenschaft ein. Und es fand eine ebenso kurzweilige wie überflüssige Klebepunkteabstimmung über das neue SP-Logo statt.

Viel vorgenommen hatten sich die Piraten für ihren Bundesparteitag am vergangenen Wochenende in Bochum: So wollten sie in Verbindung mit der Verabschiedung eines Grundsatzprogramms zugleich u. a. ihre außen- und sicherheitspolitischen Positionen konkretisieren.

„SexarbeiterInnen – willkommen in Europa?!“ – Teil 2
Internationale Solidarität: Ein wichtiger Schritt im Kampf um die Anerkennung des Berufs der Sexarbeiterin. Foto: Mareen Heying

Wie regeln die Niederlande, Frankreich, Österreich und die Schweiz Sexarbeit? Welche Bestimmungen gibt es dort? Bei der Tagung „SexarbeiterInnen willkommen in Europa?!“ vom 13. bis 15. November Bochum gab es Antworten von vier ExpertInnen. Durchgeführt wurde die Tagung vom Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (bufaS) und ausgerichtet von Madonna e.V., der Bochumer Beratungsstelle für Prostituierte.

Studentische Tagung Sprachwissenschaft in Berlin mit Bochumer Beteiligung
Sprachwissenschaftliche Berieselung: Die StuTS hält eine bunte Mischung für Nachwuchslinguistinnen bereit. Bild: stuts52.de

Vergangene Woche fand in Berlin die studentische Tagung Sprachwissenschaft, kurz StuTS, statt. Unter den 200 TeilnehmerInnen und mehr als 50 Vortragenden aus ganz Deutschland und verschiedenen Nachbarländern befand sich auch eine Delegation von Bochumer Studierenden vor Ort, um sich Vorträge aus der gesamten Bandbreite des sprachwissenschaftlichen Studiums und der Wissenschaft anzuhören bzw. diese zu halten, und sich mit anderen Studierenden auszutauschen. Gleichzeitig ist die StuTS auch die Bundesfachschaftentagung (BuFaTa) der sprachwissenschaftlichen Fächer. Unter Umständen findet die nächste Wintersemester-StuTS an der Ruhr-Universität statt.

Piraten proben Aufstand gegen ausbeuterische Gebührenreform
Sind wir bald alle GEMA-Opfer? Illustration: magneticmusic.com

Die ursprünglich als ‚Künstleranwalt‘ gegründete Verwertungsgesellschaft von Musikrechten droht zum ‚Inkasso-Monster‘ zu mutieren: Drastische Erhöhungen der Gema-Gebühren könnten eine Vielzahl von Discos, Clubs und Kneipen ab April zum Aufgeben oder zumindest zu drastischen Programm-Einschränkungen zwingen. Eine aktuelle Piraten-Aktion gegen die ausufernde Gebührenwillkür stieß am Wochenende jedoch zumindest in Bochum auf ein eher verhaltenes Echo.

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