Blaue Stunde als Abschluss der BlauPause ließ Prominenz – und Studentin – die Partynacht einläuten
Viele warme Worte und trotzdem gute Stimmung
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Wollte mit Sebastian 23 bei der Blauen Stunde am Samstag Musik machen, durfte sich aber viel Gelaber anhören: „BOtschafterin“ Katharina Mraz aus der Univercity-WG. Foto: mar
Wollte mit Sebastian 23 bei der Blauen Stunde am Samstag Musik machen, durfte sich aber viel Gelaber anhören: „BOtschafterin“ Katharina Mraz aus der Univercity-WG.

Während auf der Universitätsstraße die Tische der BlauPause eingesammelt wurden, läutete 1Live-Moderator Mike Litt vor dem Rathaus die Blaue Stunde ein. Diese währte ganze fünf Stunden, in denen die Bochumer Prominenz ihre Höhepunkte aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte spielte. Neben DJ Elmar Weiler war mit Katharina Mraz auch eine Studentin der RUB am Start.

Der Rektor der RUB wurde unterstützt von Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz. Von der Bühne aus gaben die beiden, wie auch alle, die ihnen an diesem Abend folgen sollten, Grußworte und Lieblingslieder zum Besten.

Es war eine schöne Geste der OrganisatorInnen, neben der ganzen Bochumer Prominenz auch eine Studentin auf die Bühne einzuladen. Schließlich gäbe es ohne die Studierenden kaum Grund für Bochum, so stolz auf die Uni zu sein.

Wie schon die Stunden zuvor auf der BlauPause trat Katharina als „Botschafterin der RUB“ auf: Als Bewohnerin der Univercity-WG, einer Promo-WG von Bochum Marketing, ließ sie durchblicken, dass sie in dieser Stadt mehr sieht als den Standort einer PendlerInnen-Uni.

Katharina, die an der RUB Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert, hatte neben Die Ärzte und The Rasmus Rock-Klassiker von KISS und Judas Priest im Gepäck – die das größtenteils junge Publikum aber leider nicht zu hören bekam. Moderator Mike Litt gewährte Sebastian23 großzügige Redezeit.

Wat labern die da so lange?

Zudem zwackte die Bürgermeisterin gegen Ende noch Zeit ab, um ein weiteres Mal der RUB zum Geburtstag zu gratulieren und für eine gelungene BlauPause zu danken.

„Wat labern die da so lange? Jetz mach Musik, ey“, rief jemand aus dem Publikum. Dennoch war die Stimmung auf dem Rathausvorplatz ausgelassen. Moritz Fiege tat sein Übriges, die Veranstaltung zu einer großen Vorglühparty zu machen.

Eine Videoinstallation auf der ganzen Breite der Rathausfassade machte den Abschluss des Blauen Tages. Die animierte Geschichte Bochums war toll auf Musik und die Architektur des Gebäudes abgestimmt, auch wenn das Ende viele ZuschauerInnen verwirrte Ente Ente.

:Marek Firlej

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