Drogenkonsum
Einfach mal ’ne Nase legen?
Bild: bena
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Konsum. Immer mehr Leute konsumieren laut REITOX-Bericht (Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) illegale Drogen. Die Linke und der „Alternative Drogen- und Suchtbericht 2019“ fordern: „Schluss mit der Kriminalisierung von Drogenkonsumenten*innen.“

Es klingt alles wilder als es dann eigentlich ist. Dass die Konsument*innenzahlen seit Jahren steigen, ist keine große Überraschung. Die Lebenszeitprävelenz bei Erwachsenen im Alter von 18-64-jährigen entspricht 28,2 Prozent und die Zahlen steigen. Im Jahr 2018 um 6,1 Prozent. Im Vergleich stiegen die Zahlen bei allen anderen illegalen Drogen um 2,3 Prozent (REITOX-Bericht 2018). Die Bundesregierung bleibt bei ihrer Drogenpolitik und bestraft die Konsumierenden. So wird bei dem Thema Drogen von CDU und SPD nur über Kriminalität und Sicherheit geredet, wenig über Prävention. Die Linke und der Alternative Drogen- und Suchtbericht fordern ein Umdenken. Sie wollen mehr Sicherheit für Konsument*innen. Diese werden zu oft kriminalisiert, was Ressourcen nehme und die Justiz lähme, heißt es im Bericht. Ansätze wie Drug Checking und Herabstufung geringer Mengen zum Eigengebrauch als Ordnungswidrigkeit werden vom Alternativen Drogen- und Suchtbericht als wirksamere Maßnahme genannt.                 

:Gerit Höller

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