Erster DIversity-Abschluss an der neuen hsg
Die ersten AbsolventInnen des Diversity-Studiengangs
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Die Hochschule für Gesundheit (hsg) inmitten des neuen Gesundheitscampus in Bochum. Foto: gin
Die Hochschule für Gesundheit (hsg) inmitten des neuen Gesundheitscampus in Bochum.

Gesundheitscampus. Am 22. September fand die erste AbsolventInnenfeier des Studiengangs „Gesundheit & Diversity“ im Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum statt. Doch neben diesem gibt es auch andere neue Studiengänge an der hsg.

„Die allerersten Absolvent*innen eines Studiengangs sind auch für eine Hochschule immer etwas Besonderes – zeigt sich mit ihnen doch zum ersten Mal, ob die vielfältigen Überlegungen und Arbeiten, die zur Entwicklung und Umsetzung eines neuen Studienangebotes notwendig sind, greifen“, sagte Professor Thomas Evers, Vize-Präsident für Studium und Lehre der hsg, der am vergangenen Freitag ein Grußwort sprach.

Berufsorientiertes Studium

Der Studiengang „Gesundheit und Diversity“ beschäftigt sich mit dem Thema Gesundheit und möglichen Einschränkungen von Einzelnen und Gruppen bei dem Zugang zu Gesundheitsleistungen. Die ersten AbsolventInnen haben auch schon ihren Weg ins Berufsleben gefunden, zum Beispiel die 25-jährige Laura Pohl bei der Soforthilfe Herne, einer Notfallberatungsstelle für BürgerInnen der Stadt Herne, die sich in Lebenskrisen befinden. Auf die Frage, ob sie das Studium auf das Berufsleben vorbereitet hat, antwortet sie dem „hsg-magazin“: „Das Studium hat mir die theoretischen Grundlagen vermittelt, welche mir nun total hilfreich und notwendig sind, um effektiv etwas zu entwickeln. Zudem hat mich das Studium gut auf den Umgang mit den verschiedenen Diversity-Aspekten vorbereitet und mich noch mehr im Umgang mit Menschen sensibilisiert.“ Auch denkt sie bereits über den Master-Studiengang an der hsg nach, da sie „die gesundheitliche Versorgung der Gesellschaft, vor allem der Personen, die bislang nicht so gut versorgt sind, zugänglicher machen beziehungsweise neue Strukturen hierfür entwickeln“ möchte. 

Gudrun Faller, Professorin für Kommunikations- und Interventionsprozesse an der hsg, die den neuen Master-Studiengang auf den Weg gebracht hat, möchte mit diesem „Lösungen für neue Herausforderungen der Arbeitswelt“ bieten. „Einflüsse wie Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und Wertewandel tragen dazu bei, dass Belegschaften vielfältiger werden und sich Arbeitsbelastungen verändern. […] Unsere Studierenden lernen die neuen Entwicklungen und ihre Bezüge zur Gesundheit kennen und sie konzipieren Strategien, die dazu dienen, die Vielfalt zu Gunsten von Gesundheit in der Arbeit aktiv zu gestalten und positiv zu nutzen.“

Weitere Studiengänge

An der hsg gibt es aber noch weitere Angebote, wie zum Beispiel „Evidenzbasierung pflegerischen Handelns“; Ziel des Teilzeit- und nachqualifizierenden Pflegestudiengangs ist die wissenschaftliche Fundierung des professionellen pflegerischen Handelns. 

Oder „Gesundheit und Sozialraum“. Professorin Heike Köckler, Dekanin des Departments of Community Health und Professorin in diesem Studiengang beschreibt diesen so: „Viele denken bei gesundheitlicher Versorgung zuerst an ärztliche Versorgung. Wir wissen aber, dass der Wohnort viel mit Gesundheit zu tun hat – und auch der Ort ist, an dem die Gesundheit erhalten werden kann. Die Studierenden lernen viel über den Zusammenhang von Raum und Gesundheit.“

Weitere Informationen findet Ihr unter: hs-gesundheit.de       

:Gianluca Cultraro